Von Recherche-Problemen zur funktionierenden Software
Wir haben 2023 angefangen, weil wir selbst frustriert waren. Jetzt bauen wir Tools, die anderen Zeit sparen.
Warum wir überhaupt angefangen haben
Ende 2022 hatte jemand aus unserem Team eine Online-Kursplattform aufgebaut. Die Inhalte waren gut, aber niemand fand sie. Google Analytics zeigte kaum organischen Traffic. Wir haben verschiedene SEO-Tools ausprobiert – zu kompliziert, zu teuer, oder sie ignorierten die Besonderheiten von Bildungsseiten.
Nach drei Monaten Frust haben wir uns gedacht: Können wir nicht selbst etwas bauen? Etwas, das sich auf Lernplattformen fokussiert? Im Februar 2023 haben wir den ersten Prototyp fertig gehabt. Er war simpel, aber er hat funktioniert. Keyword-Recherche für Kursinhalte, Struktur-Analysen für Lektionsseiten, Konkurrenz-Checks bei anderen Bildungsanbietern.
Wir haben das Tool ein paar Leuten aus Mönchengladbach gezeigt, die Online-Kurse anbieten. Die Reaktionen waren überraschend positiv. Innerhalb von sechs Monaten haben wir weitere Features entwickelt und die Software stabiler gemacht. Heute nutzen lokale Bildungseinrichtungen und private Trainer unsere Tools regelmäßig.
Was uns dabei wichtig ist
Fokus statt Feature-Überladung
Wir bauen keine Tools, die alles können sollen. Wir konzentrieren uns auf SEO-Aspekte, die für Lernplattformen tatsächlich relevant sind: Kursstruktur, Content-Hierarchie, technische Performance bei Video-Integration.
Für echte Nutzer gemacht
Unsere ersten Nutzer waren Trainer und kleine Bildungsanbieter aus Mönchengladbach. Wir kennen ihre Herausforderungen, weil wir direkt mit ihnen gesprochen haben. Kein abstraktes Produktdesign im luftleeren Raum.
Pragmatische Updates
Wir bringen alle vier bis sechs Wochen Updates raus. Nicht, weil wir einen Release-Plan abarbeiten müssen, sondern weil wir konkrete Rückmeldungen bekommen haben. Wenn ein Feature nervt oder fehlt, kümmern wir uns darum.
Wie wir arbeiten
Unser Team besteht aus fünf Leuten – drei Entwickler, eine Person für UI/UX und jemand, der sich um Support und Kundenfeedback kümmert. Wir sitzen in Mönchengladbach, treffen uns zwei Mal pro Woche persönlich und arbeiten ansonsten remote.
Die meisten von uns haben vorher bei größeren Softwarefirmen gearbeitet oder eigene kleine Projekte betrieben. Wir wollten etwas Eigenes aufbauen, das nicht in endlosen Meetings und Konzern-Prozessen erstickt. Gleichzeitig wollten wir etwas machen, das tatsächlich nützlich ist – nicht nur eine weitere SaaS-Plattform, die niemand braucht.
Gegründet 2023
Erste Version ging im Frühjahr live, nach drei Monaten intensiver Entwicklung
Hauptsitz Mönchengladbach
Rheydter Straße 159, aber die meiste Arbeit läuft remote
Regionale Ausrichtung
Wir kennen die Bildungslandschaft in NRW, arbeiten aber mit Kunden aus ganz Deutschland
Kleines Team
Fünf Leute, alle mit direktem Kundenkontakt – keine Hierarchie-Ebenen
Was wir als Nächstes vorhaben
Im Moment arbeiten wir an zwei Sachen: Erstens, bessere Integrationen mit gängigen LMS-Plattformen. Viele Kursanbieter nutzen Moodle oder ähnliche Systeme, und die SEO-Daten sollten direkt dort einfließen können. Zweitens, automatisierte Reports. Es nervt Leute, wenn sie jede Woche manuell Daten zusammensuchen müssen – das soll automatisch passieren und per Mail kommen.
Wir planen auch, unsere Keyword-Datenbank zu erweitern. Derzeit fokussieren wir uns stark auf deutschsprachige Bildungsinhalte, aber es gibt Anfragen für englischsprachige Kurse. Das ist technisch machbar, braucht aber Zeit für ordentliche Umsetzung.
Unser Ziel war nie, die größte SEO-Software zu werden. Wir wollten etwas bauen, das für Bildungsanbieter funktioniert – ohne Schnickschnack, ohne übertriebene Versprechen. Wenn unsere Tools anderen helfen, ihre Kurse sichtbarer zu machen, dann haben wir unseren Job gut gemacht.